Solidarmodell Anti-Graffiti

Ilegale Graffiti verunstalten und beschädigen auch in Freiburg Gebäude und Einrichtungen und verursachen eine hohen
wirtschaftlichen Schaden. Um das Problem zu lösen, wurde jetzt das „Solidarmodell Anti-Graffiti Freiburg“ ins Leben gerufen – eine
Gemeinschaftsaktion, die sich an das erfolgreiche Pforzheimer Vorbild anlehnt. Koordiniert vom Verein Sicheres Freiburg, arbeiten
die Stadt Freiburg, die Polizeidirektion, die Maler- und Lackiererinnung Freiburg und Müllheim, Gerichte und Staatsanwaltschaft,
Bürgervereine, die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund, der Einzelhandelsverband, die Arbeitsgemeinschaft Freiburger
Stadtbild, das Jugendhilfswerk, der Verein zur Förderung kommunaler Arbeits- und Beschäftigungsmaßnahmen (VABE),
ehrenamtlich Engagierte und Sponsor/innen zusammen mit dem Ziel, private Gebäude von Graffiti zu befreien.

Wie funktioniert das?
Betroffene Bürger müssen zuerst die „Schmierereien“ an ihren Fassaden melden, damit eine rechtliche Grundlage
für die Teilnahme an den Aktionstagen geschaffen wird.
Für jeden Aktionstag werden bestimmte Stadtbezirke ausgewählt.
Dort werden die Fassadenfarbtöne ermittelt und vorweg gemischt.
An den Aktionstagen helfen Mitglieder der Malerinnung Freiburg-Müllheim ehrenamtlich beim fachgerechten
Überstreichen der Schmierereien.
Hier kommen auch junge Straftäter zum Einsatz, welche die Möglichkeit bekommen, ihre Strafe „abzuarbeiten“.
Dieses „Täter-Opfer-Ausgleich-Modell“ gilt bundesweit als erfolgreichste Prävention gegen Wiederholungsstraftaten.

Genauere Informationen erhalten Sie bei ...
www.sicheres-freiburg.de

Ansprechpartner der Malerinnung bezüglich den Aktionstagen ist Hans-Peter Ehrlich



Die Maler- und Lackierer-Innung bedankt sich besonders bei der Firma

„Farbtex“, die uns in den logistischen Aufgaben, wie Lagerung der Farben, Ermittlung der Farbtöne usw. optimal
unterstützt - vielen Dank!





Legale Graffiti in Freiburg
In Freiburg gibt es seit wenigen Jahren „genehmigte Freiflächen für echte Graffiti-Kunst.
Es handelt sich dabei u.a. um Unterführungen oder Brücken im Freiburger Stadtgebiet. Hier kann man unter
Beachtung der Verhaltensregeln legal „sprühen“. Die legalen „Graffiti-Spots“ sind durch Schilder an den
Bauwerken gekennzeichnet.